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Die Rottehalle

In der Rottehalle befinden sich acht Rotteboxen. Hierbei handelt es sich um große Betonbunker, in denen der zerkleinerte Müll rein biologisch getrocknet wird. Denn: Nur getrockneter Müll kann anschließend maschinell sortiert werden.

Zum Trocknen des Abfalls werden die Rotteboxen mit einem Metalldeckel luftdicht verschlossen.

In der MBS-Anlage Westerwald stehen insgesamt acht dieser Rotteboxen mit einem Gesamtvolumen von rund 260 t zur Verfügung. In den luft- und flüssigkeitsdicht abgeschlossenen Containern machen sich dann Mikroorganismen daran, organische Stoffe zu zersetzen.

Unterstützt werden die im Müll enthaltenen Organismen dabei durch ein umfassendes Be- und Entlüftungssystem, das während des Rotteprozesses Sauerstoff zuführt und Abluft abtransportiert. Innerhalb von sechs Tagen bauen die Mikroorganismen auf diese Weise leicht verwertbares organisches Material ab. Am Ende des Rotteprozesses hat der Abfall rund 30 % seiner Masse verloren:

Beim Zersetzen der organischen Substanzen entsteht Wärme, die dafür sorgt, dass die im Müll enthaltene Feuchtigkeit verdunstet. Der Müll trocknet bzw. wird biologisch stabilisiert, wie es im Fachjargon heißt.

Feuchte Abluft und Abgase, die beim Rotteprozess entstehen, werden über dasselbe Lüftungssystem abtransportiert, das auch für die Sauerstoffzufuhr zuständig ist.


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